PortsIB hat 12 Tage lang Inspektionen durchgeführt und mehr als 1,5 Tonnen Abfall sowie drei verlassene Schiffe aus dem Hafen entfernt.
Die Regierung der Balearen hat die Überwachungs-, Inspektions- und Reinigungsmaßnahmen entlang der Küste von Pollença durch das Ministerium für Meer und Wasserkreislauf und seine nachgeordneten Behörden verstärkt. Der Minister für Meer und Wasserkreislauf, Juan Manuel Lafuente, besuchte heute das Gebiet in Begleitung des Bürgermeisters von Pollença, Martí March; der Präsidentin des Hotelverbands Pollença, Aina Sastre; des Generaldirektors für Häfen und Seeverkehr, Antoni Mercant; des Geschäftsführers von PortsIB, Kico Villalonga; der Delegierten des Hafenrats von Pollença, Joana Aina Campomar; und des Präsidenten des Yachtclubs im Hafen von Pollença, Joaquín Cotoner. Er wollte sich vor Ort über die laufenden Maßnahmen informieren und die Lage an der Küste während der touristischen Hochsaison besprechen.
In dieser Saison führte der Küstenüberwachungsdienst zwölf Inspektionstage und 230 Kontrollen an verschiedenen Punkten entlang der Nordküste Mallorcas durch, darunter in der Bucht von Pollença, bei Formentor und in Es Barcarès. Die Maßnahmen umfassten die Überwachung von Charteraktivitäten und Ankerplätzen, den Schutz der Posidonia-Seegraswiesen sowie die Kontrolle des Bojenfelds vor Formentor.
Im Bereich der Charteraktivitätskontrolle wurden vier Einsätze durchgeführt, bei denen sieben Schiffe bzw. Aktivitäten überprüft und fünf Berichte erstellt wurden. Die Inspektionen umfassten die Überprüfung der nautischen Qualifikationen des Kapitäns sowie der Passagierliste und der Ein- und Ausschiffungsberechtigungen.
Die Umweltüberwachung spielte ebenfalls eine wichtige Rolle: Fünf Tage lang wurden Posidonia-Seegraswiesen überwacht und 79 Kontrollen durchgeführt. Diese Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und natürliche Umwelt, der für den Schutz von Posidonia zuständigen Behörde. Dazu gehörten zwei Meldungen über Verstöße gegen die Ankervorschriften in Posidonia-Seegraswiesen sowie die Überwachung von Ankerplätzen in besonders sensiblen Gebieten.
Hinsichtlich der Kontrolle der Ankerplätze wurden sechs Tage lang 154 Kontrollen durchgeführt.
In Formentor umfasste das von PortsIB betriebene Bojenfeld-Kontrollgerät zwei Kontrolltage und eine Unterstützungsvorrichtung für die Anlage. Insgesamt wurden 68 Kontrollen und fünf Beschwerdemeldungen erfasst.
Parallel dazu arbeitet die Regierung der Balearen an der Regulierung von Ankerplätzen durch neue Bojenfelder. PortsIB wird dem Ministerium in Kürze einen Vorschlag zur Erweiterung der Zone 2 in den drei Balearenhäfen Pollença, Sóller und Colònia de Sant Jordi unterbreiten. Diese Vorschläge werden gemeinsam ausgeschrieben. Im Fall von Pollença umfasst der Vorschlag die Einrichtung eines regulierten Bojenfelds zwischen dem Gola-Kanal und dem Luftwaffenstützpunkt, um die Ankerplätze zu strukturieren und zum besseren Küstenschutz beizutragen.
Parallel zu den Überwachungsmaßnahmen hat der Küstenreinigungsdienst insgesamt 1.584,4 Kilogramm Abfall aus dem Gebiet von Pollença entfernt. Laut der bis zum 19. August durchgeführten Zählung besteht das gesammelte Material hauptsächlich aus Pflanzenresten (58,1 %), gefolgt von Holz (25,8 %), Plastik (14,9 %) und sonstigem Abfall (1,2 %).
Am 6. August entfernte PortsIB drei verlassene Schiffe aus dem Bootsanleger des Hafens von Pollença. Konkret wurden ein gesunkenes Schiff und zwei Schlauchboote geborgen, um die Hafenanlagen in gutem Zustand zu halten und zu verhindern, dass diese verlassenen Schiffe Sicherheits- oder Umweltprobleme verursachen.
Regionalminister Juan Manuel Lafuente lobte die täglich geleistete Arbeit zum Schutz und zur Instandhaltung der Küste, insbesondere während der Sommermonate, wenn sowohl die Schifffahrt als auch der Besucherandrang zunehmen. Er hob hervor, dass allein in dieser Saison 230 Kontrollen durchgeführt, mehr als 1,5 Tonnen Abfall entfernt und drei verlassene Boote aus dem Hafen von Pollença geborgen wurden.
„Diese Arbeit verbindet Überwachung und Inspektion mit gezielten Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Ankerplatzmanagements. Wir wollen, dass die Schifffahrt mit dem Umweltschutz und dem Erhalt unserer Naturräume vereinbar ist“, erklärte Lafuente.
Der Regionalminister betonte zudem die Wichtigkeit der fortlaufenden Abstimmung mit den lokalen Behörden und der Einbindung der verschiedenen Akteure entlang der Küste. „Der Schutz der Küste ist eine gemeinsame Verantwortung. Es ist entscheidend, dass Regierungsstellen und direkt mit der Küste verbundene Sektoren offene Kommunikationswege unterhalten, um Bedarfe zu ermitteln und koordiniert zu handeln“, erklärte er.
Diese Maßnahmen sind Teil der Strategie der Regierung, eine effizientere und nachhaltigere Bewirtschaftung der Küste der Balearen zu erreichen, indem der Schutz von Naturräumen mit der Instandhaltung der Infrastruktur und der Koexistenz mit maritimen Aktivitäten verbunden wird.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |






